Eine von den Grünen beauftragte Studie hat ergeben, dass gesunkene Gaspreise von Energieunternehmen nur zum Teil an den Verbraucher weiter gegeben werden. Demnach hätten die Preise im gesamten Jahr um 27 Prozent sinken müssen, tatsächlich wurden die Preise für die Kunden nur um 20 Prozent gesenkt.
Etwa 1 Milliarde Euro Mehrerlös hätten sich die Versorger auf diese Weise erwirtschaftet.
Die Studie sieht den Grund für die zu hohen Preise im mangelnden Wettbewerb auf dem Gas-Markt. Grünen-Kandidat Jürgen Trittin macht dafür die Bundesregierung verantwortlich: “Viele Kunden zahlen immernoch zu viel für ihr Gas, weil die Bundesregierung ähnlich wie beim Strommarkt die Auseinandersetzung mit den großen Platzhirschen scheut”.