Webseiten betreiben ist inzwischen so eine Art Volkssport. Nicht nur Firmen, sondern auch private Betreiber greifen deshalb immer öfter auf sogenannte vServer zurück. Denn zwar bieten auch Hosting-Pakete im Prinzip alles, was man als Webmaster braucht: Skriptsprachen von PHP bis CGI, MySQL-Datenbanken, Content-Managemt-Systeme und sogar Cronjobs. Wer ganz bestimmte Vorstellungen hat, der fühlt sich mit solchen Paketen aber schnell eingeschränkt. Denn die Versionen von PHP und MySQL sind durch den Anbieter vorgegeben, die Größe der Datenbanken begrenzt und ganz spezielle Anwendungen lassen sich gar nicht erst installieren.
Stattdessen auf einen dezidierten Server zuzugreifen, kommt jedoch für viele Webmaster nicht in Frage. Denn der bietet zwar viel Freiheit bei der Wahl von Hard- und Software, die muss aber auch teuer bezahlt werden.
Deshalb sind die vServer für Viele der Königsweg: Bei solchen Angeboten wird ein leistungsfähigen Hardwareserver in mehrere virtuelle Server aufgesplittet. Verschieden Webmater teilen sich also die Rechenkapazitäten und die Kosten. Gleichzeitig agiert aber jeder vServer völlig eigenständig: Es kann das bevorzugte Betriebssystem installiert werden, genauso wie weitere Software. Der Absturz des einen vServers wirkt sich nicht auf die andren aus.
Wer solch ein Angebot erst einmal ausprobieren will, nutzt dafür einfach eines von zahlreichen Testangeboten und macht sich mit Kapazitäten und Anwendungen vertraut. Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind Speicherkapazität oder Prozessorzeit, Vertragslaufzeit oder die Folgekosten für das Überschreiten von Traffic-Begrenzungen.
Ist man von der Fülle der Angebote überfordert, hilft ein Portal wie etwa hosttest.de bei der Entscheidung. Dort gibt man einfach die entscheidenden Parameter in ein Formular ein, etwa die Festplattengröße oder das gewünschte Betriebssystem, und das Portal spuckt die passenden Angebote aus.