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Gas-Informationen

Gaspreisentwicklung

Die Gaspreisentwicklung hat in letzter Zeit für sehr negative Schlagzeilen gesorgt. Dies nicht zuletzt deshalb, nachdem die Preise enorm angestiegen sind und die meisten Versorger mitgeteilt haben, dass die Endverbraucher mit Nachzahlungen zu rechnen hätten.

Dies rührt zum einen daher, dass die Gaspreise mit den Ölpreisen gekoppelt werden, obwohl Erdgas wie Erdöl getrennt voneinander gefördert werden. Außerdem sind die Gasreserven sehr hoch und immer neuere werden entdeckt. Dies kann also nicht der Grund sein. Die großen Gasanbieter investieren in immer mehr Technologie und beteiligen sich beispielsweise auch beim Bau der neuen Gasleitung durch die Ostsee, welche in Zusammenarbeit mit Gasprom in Russland gebaut wird und direkt nach Deutschland folgen soll. Die andere, bestehende Pipeline geht über Polen, Ukraine, etc. nach Europa. Hier wurde in der Vergangenheit das Gas als politisches Druckmittel von Seiten Russlands benutzt.
Die Versorgung der Bürger Deutschlands ist gewährleistet durch langfristige Verträge. Es wurde immer mehr dafür geworben, nachdem Gas als umweltschonender Energieträger gilt.

Weltweite Gaspreisentwicklung

Sicherlich werden auf der Welt immer mehr Energien eingesetzt. Gleichgültig ob Erdgas oder Erdöl. Dadurch erhöht sich zwangsläufig der Verbrauch. Ein Rückgang der enorm gestiegenen Endverbraucherpreise ist in naher Zukunft nicht zu erwarten. Erdgas fällt eigentlich bei der Erdölförderung mit an.
Einige kleine Vorkommen von Erdgas gibt es auch in der Bundesrepublik, vor allem im Norden Deutschlands. Doch diese Mengen reichen bei weitem nicht aus, so dass ca. 80 % unseres Bedarfes importiert werden muss. Neben Russland bekommen wird das Erdgas noch von Norwegen und Niederlande.

Zusammensetzung des Gaspreises

Der Gaspreis setzt sich wie folgt hauptsächlich zusammen: ca. 74 % gehen für Produktion, Transport, Import, Speicherung und Verteilung drauf. Ca. 23 % fließen in die Staatskasse für Mehrwertsteuer und Erdgassteuer. Ca. 3 % entfallen für anteilige Förderabgabe und Konzessionsabgabe.
Sicherlich ist Erdgas trotz enorm steigender Gaspreise noch günstiger als Erdöl. Doch sollte weiterhin auf günstige, umweltschonende Energie geachtet werden. Da wäre z.B. Solartechnik ein guter Anreiz, der nicht außer Acht gelassen werden sollte.

Vielleicht kann ein längerfristiger Vertrag mit seinem Versorger dazu führen, günstige Konditionen für einen gewissen Zeitraum abzuschließen. Dies sollte auf jeden Fall in Betracht gezogen und alsbald abgeklärt werden. Dauernd ansteigende Energiekosten in jeder Hinsicht, ob Erdgas, Erdöl, Strom usw. kann von einem Großteil bald nicht mehr getragen werden, wenn es so weiter geht. Da nützen die besten Anlagen kaum etwas. Es muss versucht werden, weitere Ressourcen aufzumachen, um ein weiteres Spektrum zu haben. So wäre eventuell die Möglichkeit, über Biogas nachzudenken. Außerdem gibt es noch andere Alternativen, welche genutzt werden könnten.

Hier müssten mehrere Faktoren zusammenspielen, um baldmöglichst ein weiteres, unabhängiges und umweltschonendes Versorgungsnetz aufzubauen, damit entsprechend vorgegangen werden kann. So könnte man den unerfreulichen Preisanstiegen entgegentreten und positive Alternativen dem Verbraucher anbieten.