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Strom-Informationen

Strompreisvergleich

Der heutige Strompreis setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: 25 % des aktuellen Preises entstammen den Stromerzeugungskosten, 35 % sind Netznutzungskosten und 40 % entfallen auf Steuern und Abgaben.

Die in den letzten Jahren gestiegene Nachfrage nach Kohle und Öl haben sich erheblich auf die Stromerzeugungspreise ausgewirkt. Die vier großen Stromriesen wiederum verkaufen den von ihnen erzeugten Strom an den Strombörsen, so dass für die Stromanbieter der eigene Stromeinkaufspreis gestiegen ist. Neben dem Anstieg der Stromerzeugungspreise sind jedoch in den letzten Jahren auch die Netznutzungskosten angestiegen.

Diese werden von Netzbetreibern gegenüber den Stromanbietern für die Benutzung des Stromnetzes erhoben und diese wiederum legen die Netznutzungskosten auf den Strompreis um. Diese Netznutzungskosten werden jedoch nicht von den Netzbetreibern willkürlich festgelegt, sondern müssen durch die Bundesnetzagentur genehmigt werden. Den größten Teil des Strompreises machen jedoch Steuern und Abgaben aus. Auch hier liegt ein Großteil der Strompreiserhöhung begründet. Mit der Anhebung der Mehrwertssteuer auf 19 % ist somit automatisch auch der Strompreis um 3 % gestiegen.

Daneben besagt das Gesetz der Erneuerbaren Energien, dass die Stromanbieter ihren Strom in erster Linie aus ökologischer Herstellung beziehen müssen. Der Grundgedanke, der dahinter steht, ist, dass ein Umdenken in Richtung Erneuerbare Energien erfolgen und der Ausbau solcher Energieanlagen gefördert werden soll. Diese sehr erfreuliche Entwicklung hat jedoch Auswirkungen auf den Strompreis: Ökostrom ist für die Stromerzeuger auch in der Herstellung teurer. Dieser Mehrpreis wird gleichermaßen auf alle Stromanbieter verteilt, die diese Kosten nunmehr auf die Endverbraucher umlegen.

Mit einem effizienten Strom Preisvergleich kann aber jeder Verbraucher einen für sich günstigen Stromtarif finden. Denn es lohnt sich in jedem Fall, die einzelnen Stromtarife zu vergleichen.

Preisvergleich Strom online

Letztendlich darf nun aber keinesfalls der Eindruck entstehen, dass der Strompreis eine sich selbst regulierende Größe, beeinflusst von unveränderbaren Faktoren wie Steuern und Abgaben, ist. Zwar wird der Strom an den Strombörsen verkauft, der Großhandelspreis ist aber keinesfalls nur durch die Stromerzeugungskosten und durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage definiert. Die großen Energiekonzerne beeinflussen die Strompreise unter Absprachen miteinander künstlich und der Gesetzgeber greift an dieser Stelle nur sehr spärlich ein, da er (mit 40 %) einen nicht unerheblichen Verdienstanteil am letztendlichen Strompreis hat.

Statistisch lässt sich nachweisen, dass der Strompreis in den letzten sieben Jahren stetig gestiegen ist. So lag der Strompreis für einen Single- Haushalt mit einem Verbrauch von 1500 kW/h im Jahr 2000 bei 250 € und im Jahr 2007 bei 350€. Größere Familien müssen natürlich noch tiefer in die Tasche greifen. 3000 kW/h konnte man im Jahr 2000 für etwa 420 €, im Jahr 2007 für 600 € beziehen. Für 4000 kW/h zahlte man 2000 rund 520 €, 2007 bereits 780 €.

Die einzige Möglichkeit des Endverbrauchers, sich gegen diese sich ständig nach oben drehende Preisschraube zu wehren, ist, den eigenen Stromanbieter und Strompreis mithilfe eines Stromtarifvergleich der Angebote anderer zu vergleichen und schließlich auch zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln. Nur so wird der Wettbewerb auf dem Strommarkt angeregt und die Stromkonzerne dazu gezwungen, Angebote zu erstellen und dem Kunden preislich entgegenzukommen. Stromtarife im Preisvergleich kann jeder Verbraucher auf seriösen Internetportalen angezeigt bekommen.