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Strom-Informationen

Stromverbrauch

Stromverbrauch senken, Geld sparen

Selbstverständlich führt der Wechsel des Stromtarifs oder gar des Stromanbieters dazu, dass man beim Strompreis bares Geld einsparen kann. Noch viel effizienter und nebenbei auch noch umweltfreundlich ist es jedoch, zusätzlich Strom zu sparen. Dies geht oftmals sehr einfach und ohne unseren Alltag zu beeinflussen.

Stand- by- Modus

Die Empfehlung, an Elektrogeräten nicht den Stand- by- Modus zu verwenden, kennt vermutlich jeder. Dennoch kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass der Stand- by- Betrieb der Elektrogeräte einer durchschnittlichen Familie im Jahr zusätzliche Kosten von 115 € verursacht. Elektrogeräte sollten also immer komplett, am besten mit einer Schaltersteckdosenleiste, ausgeschaltet werden, um den Stromverbrauch zu reduzieren.

Glühbirnen

Hier haben wir die Auswahl zwischen der klassischen Glühbirne, einer Halogenbirne und einer Energiesparlampe. Am schlechtesten schneidet in diesem Vergleich die klassische Glühbirne ab. Eine Halogenbirne spart ihr gegenüber etwa 30 % Strom, eine Energiesparlampe sogar 80 %. Die Kosten für eine Energiesparlampe liegen bei rund 6 €, bringen aber bis zu ihrem Austausch ein Ersparnis von 80 €.

Klimageräte

Klimageräte sind wahre Stromfresser. Sollte man dennoch nicht darauf verzichten können, so führt ein zusätzlich angebrachter Deckenventilator dazu, dass die klimatisierte Luft im Raum verteilt wird, und man Energie sparen kann. Ergebnis ist, dass die Klimaanlage seltener in Betrieb genommen werden muss. In Zahlen ausgedrückt sorgt ein zusätzlicher Deckenventilator dafür, dass die Klimaanlage 40 % weniger in Betrieb genommen werden muss.

Kühl- und Gefriergeräte

Wer hier nicht aufpasst, hat es mit Energieschleudern zu tun. Die oftmals so beliebten Kühl- und Gefrierkombinationen verbrauchen in diesem Bereich leider den meisten Strom. Ebenso sieht es mit veralteten Geräten aus. Wer sich nun nicht gleich neue Geräte anschaffen kann oder will, der kann dennoch einiges zum Stromsparen tun. Kühlschränke sollten auf eine Temperatur von 7° Celsius und Gefrierschränke von – 18° Celsius eingestellt sein. Diese Temperaturen sind vollkommen ausreichend. Jedes Grad weniger erhöht automatisch den Stromverbrauch. Genauso verhält es sich mit jedem Öffnen der Geräte. Deshalb sollte man Kühl- und Gefrierschränke nicht unnötigerweise öffnen und möglichst schnell wieder schließen. Auch der Platz, an dem die Geräte aufgestellt sind, wirkt sich auf den Stromverbrauch aus. Je wärmer die Umgebung, desto höher ist der Energiebedarf. Wer also die Möglichkeit dazu hat, sollte seine Gefriertruhe in einem unbeheizten Raum, am besten im Keller, und den Kühlschrank möglichst nicht neben Heizung, Herd oder Backofen aufstellen. Und nicht zuletzt verbraucht ein vereister Kühl- oder Gefrierschrank Unmengen an Strom. Deshalb die Geräte regelmäßig abtauen, um den Stromverbrauch zu senken.

Geschirrspüler

Ein Geschirrspüler erleichtert den Alltag, das ist keine Frage. Aber er verbraucht natürlich auch Strom. Deshalb sollte der Geschirrspüler erst angeschaltet werden, wenn er komplett gefüllt ist. Eine genaue Auswahl des Spülprogramms sorgt dafür, dass keine Energie verschwendet wird. Schon die Auswahl eines Spülprogramms mit 50° statt mit 60° spart etwa 25 % der Stromkosten. Nach dem Spülgang den Geschirrspüler ausschalten und das Geschirr lufttrocknen lassen. So spart man die maschinelle Trocknung und kann natürlich auch Strom einsparen.

Elektroherd und Backofen 

Da beide fast täglich genutzt werden, gehören sie automatisch zu den Stromfressern im Haushalt. Aber auch hier lässt sich Strom einsparen, wenn man die Geräte bewusst einsetzt. Der Topf sollte niemals kleiner sein, als die Herdplatte, denn es wird immer die gesamte Herdplatte erhitzt und somit auch Energie verbraucht, die eigentlich gar nicht benötigt wird. Beim Kochen verkürzt sich die Erhitzungs- und Garzeit, wenn man stets den Topf mit einem Deckel verschließt. Als Vergleich kann man sagen, dass beim Erhitzen mit gekipptem Deckel etwa die doppelte Energiemenge benötigt wird, als bei geschlossenem Deckel. Ohne Deckel verdreifacht sich der Stromverbrauch. Außerdem sollte man stets darauf achten, die Töpfe nur mit soviel Wasser zu füllen, wie auch tatsächlich zwingend benötigt wird. Mit steigender Wassermenge steigt nämlich auch die Garzeit und somit auch der Stromverbrauch. Gerichte mit einer sehr langen Garzeit lassen sich am besten in Schnellkochtöpfen zubereiten. Hier wird der Stromverbrauch um sagenhafte 30 % gesenkt.
Backöfen müssen in der heutigen Zeit nicht unbedingt vorgeheizt werden, denn bereits während der Aufheizperiode in den Backofen gegebene Speisen garen letztendlich schneller. Hinzu kommt, dass beim Backen mit Umluft etwa 25 – 40 % weniger Strom verbraucht wird als beim Einsatz von Ober- und Unterhitze. Und nicht zuletzt ist es möglich, den Backofen nach etwa 4/5 der notwendigen Backzeit auszuschalten, da das restliche Fünftel mit der Restwärme überbrückt werden kann.

Computer

Sie sind aus der heutigen Zeit nicht weg zu denken und die neueren Modelle sind mit Sicherheit nicht mehr mit den früheren Stromschleudern zu vergleichen. Dennoch lassen sich auch hier einige Euros im Jahr in Form von Strom einsparen.
Primär gilt auch beim Computer sowie allen angeschlossenen Geräten, dass man diese immer komplett, am besten mittels einer Steckdosenleiste mit Schalter, ausschalten und nicht im Stand- by- Betrieb laufen lassen sollte. Bei Unterbrechungen von mehr als 30 Minuten empfiehlt es sich generell den PC herunterzufahren. Bildschirmschoner, so schön sie auch sein mögen, sind unnötige Stromschlucker, da sie meist nur dann zum Einsatz kommen, wenn der Computer ohnehin nicht genutzt wird. Deshalb empfiehlt es sich, die Bildschirmschoner zu deaktivieren und den Computer so einzustellen, dass sich der Monitor nach einer gewissen Zeit der Nichtnutzung ausschaltet.